Zur Abwechslung waren wir heute auf der Photonics West in San Francisco, eine riesige Messe für Optik-, Laser- und Feinmechanikhersteller der ganzen Welt. Da der Besuch nach vorheriger Anmeldung kostenlos ist, sind wir zu zweit hingefahren.
Nach 4 Stunden waren wir grob einmal drübergelaufen, und haben nur bei den für mich interessanten Ständen mal angehalten. Da das ganz schön schlaucht, haben wir uns danach entschlossen weiter Richtung Hafen zu laufen, um etwas zu Essen zu finden. Downtown San Franciso hat sich dabei von seiner besten Seite gezeigt...
Um all unsere Freunde und Verwandte auf dem Laufenden zu halten jetzt dieser Blog. Und natürlich für uns, als eine Art Tagebuch. Viel Spaß beim Lesen und Mitfiebern :-)
Mittwoch, 25. Januar 2012
Caltrain - Zugfahren auf Amerikanisch
Sollte man hier in der Bay-Area kein Auto haben (oder benutzen wollen), aber trotzdem von San Jose bis San Francisco reisen wollen, so kann man den Caltrain benutzen. Dieser Zug fährt genau auf einer Linie, nämlich von der südlichen Bay bis in den Norden nach San Francisco. Das macht die Benutzung erst mal einfacher, da man nur nach South bound und North bound unterscheiden muss.
Benutzt haben wir den Zug, um für eine Messe (SPIE Photonics West) nach SF zu kommen. Der Bahnhof in Mountain View steht stellvertretend für fast alle an der Strecke, der Stil sieht ein wenig nach altem Saloon aus.
Der Tarif ist relaiv günstig, für etwa 14 Dollar kommt man nach San Francisco und wieder zurück, und ist von Mountain View etwa eine Stunde in jeder Richtung unterwegs. Viel schneller ist man mit dem Auto auch nicht, und zu Stoßzeiten macht man richtig gut!
Der Zug selbst erinnert ein wenig an eine Sardinendose. Zumindest von Außen.
Innen sieht der Doppelstockzug auch sehr interessant aus. Muss man einfach mal mitgemacht haben :-)
Oben gibt es je Seite nur eine Sitzreihe, unten jeweils 2. Und in der Mitte kan man durchgucken. Alles ziemlich beengt, aber nicht ungemütlich.
Benutzt haben wir den Zug, um für eine Messe (SPIE Photonics West) nach SF zu kommen. Der Bahnhof in Mountain View steht stellvertretend für fast alle an der Strecke, der Stil sieht ein wenig nach altem Saloon aus.
Der Tarif ist relaiv günstig, für etwa 14 Dollar kommt man nach San Francisco und wieder zurück, und ist von Mountain View etwa eine Stunde in jeder Richtung unterwegs. Viel schneller ist man mit dem Auto auch nicht, und zu Stoßzeiten macht man richtig gut!
Der Zug selbst erinnert ein wenig an eine Sardinendose. Zumindest von Außen.
Innen sieht der Doppelstockzug auch sehr interessant aus. Muss man einfach mal mitgemacht haben :-)
Oben gibt es je Seite nur eine Sitzreihe, unten jeweils 2. Und in der Mitte kan man durchgucken. Alles ziemlich beengt, aber nicht ungemütlich.
Sonntag, 22. Januar 2012
Bauen auf amerikanisch
In unserer Nachbarschaft wird gerade ein neuer Appartmentkomplex gebaut. Seit einigen Monaten sind sie schon dabei, und man sieht tatsächlich wöchentlich Fortschritte. Hier ein kleiner Eindruck des Rohbaus:
Auf dem ersten Bild sieht man sehr schön, dass das Grundgerüst der Häuser aus Holz besteht. Das ist für Europäer erst mal gewöhnungsbedürftig, aber wenn die Häuser ordentlich verputzt sind usw., dann fällt einem das nur noch auf, wenn man mal ein größeres Regal an der Wand befestigen möchte.
Und der Grund? Nun, laut meiner Kollegen ist die Erdbebengefahr ausschlaggebend. So ist Holz flexibel, und kann kleinere Erdstöße problemlos wegstecken. Bei Betonbauten würden sich da sofort Risse ergeben, die die Stabilität des Hauses beeinträchtigen. Leuchtet mir ein.
Ach ja, vielleicht ziehen wir bei Fertigstellung dann dort ein. Wir hoffen auf einen ganzjährig geheizten Pool und ein Fitnessstudio direkt neben der Haustür :-)
Auf dem ersten Bild sieht man sehr schön, dass das Grundgerüst der Häuser aus Holz besteht. Das ist für Europäer erst mal gewöhnungsbedürftig, aber wenn die Häuser ordentlich verputzt sind usw., dann fällt einem das nur noch auf, wenn man mal ein größeres Regal an der Wand befestigen möchte.
Und der Grund? Nun, laut meiner Kollegen ist die Erdbebengefahr ausschlaggebend. So ist Holz flexibel, und kann kleinere Erdstöße problemlos wegstecken. Bei Betonbauten würden sich da sofort Risse ergeben, die die Stabilität des Hauses beeinträchtigen. Leuchtet mir ein.
Ach ja, vielleicht ziehen wir bei Fertigstellung dann dort ein. Wir hoffen auf einen ganzjährig geheizten Pool und ein Fitnessstudio direkt neben der Haustür :-)
Samstag, 21. Januar 2012
Palo Alto - Einkaufsstraße
Nach ein paar Wochen hat man diese riesigen Malls ziemlich über, und sehnt sich einfach mal wieder nach einem schönen Stadtbummel unter freiem Himmel... empfehlen lässt sich hier in der Gegend dafür Palo Alto, ein kleiner Ort nordwestlich von San Jose (wobei hier alle Orte eigentlich ineinander übergehen).
Dort gibt es nette Cafés, Läden und ein uraltes, aber renoviertes Kino.
Dort gibt es nette Cafés, Läden und ein uraltes, aber renoviertes Kino.
Mittwoch, 18. Januar 2012
Recycling
Für die meisten Deutschen ist es selbstverständlich, dass man einen Großteil der Getränkeflaschen wieder in den Laden zurückbringen kann. Wenn nicht als Mehrweg, dann zumindest als Rohstoff. Schließlich kriegt man Geld dafür, also warum wegwerfen.
Hier in Amerika ist das alles ein wenig anders. So gibt es schon mal keinerlei Mehrwegpackungen zu kaufen. Alle Getränke sind ausschließlich in Einwegpackungen erhältlich, sprich Plastikflaschen oder Tetrapaks. Seit einigen Jahren gibt es nun hier die Neuerung, dass auf die Flaschen auch Pfand drauf ist. Das heißt, etwa 5-10 Cent werden pro Flasche aufgeschlagen, die man bei Rückgabe wiederbekommt. Erkennbar ist das mit "CA CRV" oder "CA Cash Return". Wie am CA schon deutlich, gilt das erst mal nur in Kalifornien. Einige andere Staaten haben das auch, aber bei weitem nicht alle.
Wenn man nun denkt, die Leute hier sammeln ihre Flaschen, um die Kohle wiederzubekommen, dann täuscht man sich. Deutlich wird das, wenn man mal die Flaschen wieder zurückbringen will. Dazu gibt es spezielle Rückgabestellen, die Läden nehmen so was nicht ab.
Diese Rückgabestellen sind mit etwa 20km Abstand hier in der Bay-Area verteilt, was bei der dichten Bevölkerung wahrlich nicht viel ist. Und wenn man sich dann mal so eine Stelle anschaut, so sieht man einen kleinen Container, etwa 3m x 5m, wo die Flaschen dann gewogen werden und man sein Geld herausbekommt. Viel geht da an recyclebarem Zeug nicht rein........
Nun ja, so viel zur Müllvermeidung.
Hier in Amerika ist das alles ein wenig anders. So gibt es schon mal keinerlei Mehrwegpackungen zu kaufen. Alle Getränke sind ausschließlich in Einwegpackungen erhältlich, sprich Plastikflaschen oder Tetrapaks. Seit einigen Jahren gibt es nun hier die Neuerung, dass auf die Flaschen auch Pfand drauf ist. Das heißt, etwa 5-10 Cent werden pro Flasche aufgeschlagen, die man bei Rückgabe wiederbekommt. Erkennbar ist das mit "CA CRV" oder "CA Cash Return". Wie am CA schon deutlich, gilt das erst mal nur in Kalifornien. Einige andere Staaten haben das auch, aber bei weitem nicht alle.
Wenn man nun denkt, die Leute hier sammeln ihre Flaschen, um die Kohle wiederzubekommen, dann täuscht man sich. Deutlich wird das, wenn man mal die Flaschen wieder zurückbringen will. Dazu gibt es spezielle Rückgabestellen, die Läden nehmen so was nicht ab.
Diese Rückgabestellen sind mit etwa 20km Abstand hier in der Bay-Area verteilt, was bei der dichten Bevölkerung wahrlich nicht viel ist. Und wenn man sich dann mal so eine Stelle anschaut, so sieht man einen kleinen Container, etwa 3m x 5m, wo die Flaschen dann gewogen werden und man sein Geld herausbekommt. Viel geht da an recyclebarem Zeug nicht rein........
Nun ja, so viel zur Müllvermeidung.
Sonntag, 15. Januar 2012
Squash
Am Freitag ist der erste Besuch aus Deutschland gekommen.... mein Kumpel Dennis aus Erfurt, der ein paar Tage in Amerika verbringen will. Wie immer stand natürlich Squash spielen auf dem Plan. Ein Blick auf Google Maps zeigt, dass die beste Zeit dieses Sportes wohl auch in Amerika schon längst vorbei ist... es gibt gerade mal ein Studio, die noch Plätze anbieten, und das angeblich innerhalb der gesamten Bay-Area. Der Name "Supreme Court 1 Athletic Club" lässt Gutes vermuten, allerdings werden wir bald eines besseren belehrt. So ein heruntergekommenes Studio habe ich lange nicht mehr gesehen, in Deutschland wäre man wohl gleich wieder raus.... aber für amerikanische Verhältnisse ist es okay. Da wundert auch nicht, dass die Duschen wegen Reparaturarbeiten geschlossen sind.
Eines muss man allerdings sagen: die netten Leute dort machen das Alter des Studios wieder wett. Insofern: kann man nur empfehlen :-)
Eines muss man allerdings sagen: die netten Leute dort machen das Alter des Studios wieder wett. Insofern: kann man nur empfehlen :-)
Mittwoch, 11. Januar 2012
100 Tage Amerika
Heute sind wir genau hundert Tage in den USA, schon erstaunlich wie schnell die Zeit vergeht. Bis jetzt fühlt es sich immer noch ein wenig wie Urlaub an, auch wenn die Arbeit nicht weniger anstrengend ist als in Deutschland. Es ist schön hier, die Sonne scheint fast jeden Tag. Bin auf die nächsten 100 Tage gespannt. Dann geht es schon fast auf Heimaturlaub!
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