Montag, 3. Oktober 2011

Frühstück

Das erste Frühstück im neuen Zuhause: ein Erlebnis. Schon allein deshalb, weil wir früh erst einmal losfahren mussten, um die notwendigen Zutaten zu kaufen! Bei "Whole Foods" gibt es netterweise alles, aber auch zu stolzen Preisen.
Der fertige Frühstückstisch sieht dann auch eher europäisch aus: Erdbeermarmelade, Honig, Nougatcreme (kein Nutella, leider) und O-Saft. Aber auch amerikanische Sachen wie Erdnussbutter (mit Stückchen!) und Milch mit 12% Fett.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Ankunft USA

Um 16:30 Ortszeit endlich Ankunft in San Francisco. Das Wetter ist sonnig und warm, ein schöner Empfang! Durch die Sicherheitsschleusen dauert es etwas, selbst mit Visum geht es nicht schneller. Dann zu AVIS und den Mietwagen für die ersten 3 Tage abholen. Ziemlich groß, echt amerikanisch eben!

Alex vor unserem ersten Mietwagen, ein echtes "Schiff".
Dann die Adresse von "The Carlyle´s" eingeben, und losfahren. Nach etwa einer 40 min sind wir da. Die Suche nach dem Tiefgaragenparkplatz gestaltet sich schwierig. Leider hat uns keiner gesagt, dass der Öffner für das Tiefgaragentor im Zimmer für uns bereitliegt. Von der zweiten Tiefgarage mit identischer Nummerierung ganz zu schweigen. Aber irgendwann ist auch das geschafft, und unsere temporäre Bleibe kann in Empfang genommen werden. 

Unser Appartment in "The Carlyle´s".
Mit 2 großen Schlafzimmern, 2 Badezimmern und einem großen Wohn-/Essraum mit Balkon und Kamin genau das, was wir uns vorgestellt haben.

Donnerstag, 29. September 2011

Umzugstag

Für heute hat sich das Umzugsunternehmen angekündigt. Bei der Begehung vor einigen Wochen mit einem Mitarbeiter desselben hieß es, dass 3-4 Leute anrücken, und das ganze innerhalb eines Tages verladen bekommen. Einzige Aufgabe: Sortieren, was in den Koffer, die Luft- und Seefracht kommt.
10 nach 8 klingelt es, 3 Leute stehen vor der Tür. Nach einem kurzen Rundgang geht es los: Einpacken, beschriften, in die Ecke stellen. Das im Akkord, so daß man nur staunen kann.

Unser Arbeitszimmer, nach gut einer Stunde.
So wird tatsächlich alles eingepackt, direkt aus den Schränken in die Kisten. Schränke auseinandernehmen und verpacken ebenso. Man brauch sich um nichts zu kümmern! Um 2 ist der Container angekündigt, bis dahin sollte alles Kistenform angenommen haben.

Der rote Container ist der für uns.
Schon halb 2 steht der LKW vor der Tür, leider hat sich keiner Gedanken gemacht, wo er halten soll. Auf dem Bürgersteig darf er nicht, über die Straße laufen mit jedem Karton ist auch schlecht. Nach einer Stunde duskutierens und telefonierens steht die Strategie: der LKW-Fahrer darf auf der Häuserseite parken, aber nicht auf dem Bürgersteig. das heißt die Reihe parkender Autos auf der gegenüberliegenden Straßenseite muss weg. Nach Abklingeln umgebender Häuser ist genug Platz, um den LKW fürs Verladen zu parken. Trotzdem eine knappe Sache, da ein Auto aus Urlaubsgründen stehen bleibt. Und nun drängeln sich die Stadtbusse und im 10-Minuten-Takt große LKW vorbei.
Nun geht das Geschleppe los.

Links unsere Wohnung im Obergeschoss, rechts im Bild der LKW-Anhänger mit abgekoppelter Zugmaschine beim Beladen.
Bis kurz nach 5 ist dann aber alles im Container. Die vorher geschätzten 20 Fuß Containerlänge reichen dann aber auch gerade aus, um die ganzen Kartons aufzunehmen. Von Hamburg aus geht der dann auf die große Fahrt direkt an die Westküste der USA. Bis er allerdings dann bei uns ankommt, sollen bis zu 2 Monate vergehen.
Die paar Kartons, die per Luftfracht verschickt werden (auch das dauert 2-3 Wochen), nehmen die Leute vom Umzugsunternehmen Hasenkamp direkt mit. Alles in Allem super gemacht, wir sind schwer begeistert!
Innerhalb eines Tages von einer komplett eingerichteten Wohnung zur absoluten Leere. Ab jetzt werd ich immer so umziehen! :-)

Mittwoch, 14. September 2011

Der Tag rückt näher

Woran merkt man, dass man bald umzieht? In erster Linie daran, dass Arcor den Internet- und Telefonanschluss einen Monat zu früh abstellt. Das führt dann zu unnötigem Aufregen und der Einsicht, dass das Abstellen zwar pünktlich stattfindet (früh um 8, auf die Sekunde!), das Einschalten aber aus unerfindlichen Gründen nicht mehr möglich ist. Trotz Hinweis zwei Wochen vorher. Naja, bald sind wir ja weg.
Das Zweite ist: Seit gestern ist auch unser zweites Auto verkauft, wenn wir unsere Schwiegereltern nicht hätten (bzw. ihr Auto ;-) ) dann wären wir jetzt Fußgänger.
Na und letztendlich rückt das Datum immer näher, die Wochenenden sind gezählt, und die Arbeitstage auch. Ansonsten aber sind wir ganz entspannt und hoffen, dass alles glatt läuft...

Freitag, 2. September 2011

Abschied von Deutschland

Die letzten Tage verbringen wir noch in Teistungen bei den Eltern von Alexandra. Diese versuchen noch, uns mit bester Eichsfelder Küche zum Bleiben zu bewegen. Aber ohne Erfolg. Sonntag um 14:00 Uhr geht der Flieger, das heißt früh aufstehen und rechtzeitig zum Bahnhof fahren.
Leider ist zu dieser Zeit noch nicht sicher, wo wir im Flugzeug sitzen. Laut Tickets sitzen wir ziemlich zerstreut, was bei einem 11-Stunden-Flug nicht wirklich eine schöne Vorstellung ist. Glücklicherweise stellt sich später am Flughafen heraus, dass ein Ändern der Sitze möglich ist. 2 sind nun nebeneinander. Für den Dritten müssen wir einen Fluggast fragen, ob er tauscht, er willigt gerne ein.
Ein komisches Gefühl, Deutschland nun für mehrere Monate zu verlassen. In dem Moment ist man froh, dass mit dem Flieger alles geklappt hat. Trotzdem schon traurig, Kollegen und Freunde zurückzulassen.

Donnerstag, 1. September 2011

Die Planung rollt...

So, nach einigen Emails steht nun fest: Abreisetag ist der 2. Oktober. Jetzt wirds ernst. Schön ist, dass jetzt auch schon feststeht, wo wir temporär unterkommen. In The Carlyle Appartments,   , einer Appartmentsiedlung nur wenige Kilometer von meiner späteren Arbeit entfernt. Sieht eher nach Urlaub aus, aber das täuscht wohl :-D

Sonntag, 28. August 2011

Die Visa sind da!

Endlich, die Pässe sind vom Konsulat zurück! Schon erstaunlich, dass die mit der normalen Post als Brief geschickt werden müssen. Die Briefumschläge mussten natürlich selbst frankiert und beschriftet werden. Einschreiben waren nicht erlaubt.
Egal, der Blick in den Briefkasten zeigt: alles gut gegangen. Alle drei Pässe zurück, mit dem Visum inclusive. Dieses besteht aus einem Aufkleber, der eine Seite des Passes in Anspruch nimmt und aussieht, wie eine Kopie eines amerikanischen Passes. Mit Foto (vorher von uns online hingeschickt), jeder Menge Daten und dem Aufdruck "United States of Amerika". Schon seeehr cool.
Jetzt kann also die Endplanung losgehen. Flug, temporäre Unterkunft usw....