Donnerstag, 28. April 2011

Geschichte zum Bewerbungsgespräch

Tja, wie wird man in Amerika zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen? Die Geschichte ist etwas länger, und beginnt für mich im Herbst 2010. Da kommen eines Tages drei Mitarbeiter der Firma KLA-Tencor (Gil, Gary und Mike) ans Laser-Laboratorium Göttingen, um an meiner Anlage Messungen durchzuführen. Nach insgesamt 1-2 Wochen kennt man sich dann schon relativ gut, und geht freundschaftlich auseinander.



Die Geschichte setzt sich dann auf einer Tagung in Prag im April diesen Jahres fort. Da treffe ich Gil wieder. Nach dem Austausch allgemeiner Neuigkeiten erfahre ich, dass bei KLA-Tencor eine neue Forschungsabteilung aufgebaut wird, deren Tätigkeit gut mit meiner bisherigen Arbeit übereinstimmt. Meine eher flapsig gemeinte Bemerkung, wenn eine Stelle frei ist, möge er doch an mich denken, wird sofort mit der Frage nach einem Resume (ähnlich Lebenslauf in Deutschland) beantwortet.

Wieder zurück in Deutschland dauert es 2 Wochen, bis ich das Dokument fertig habe. Kurz nach dem Abschicken bekomme ich eine Email mit einer Einladung zum Bewerbungsgespräch zu KLA-Tencor in Milpitas, Kalifornien. Da hätte ich wirklich nicht mit gerechnet! :-)

Nun ja,  zu diesem Zeitpunkt hatte ich eigentlich nicht geplant, dem Laserlabor (LLG) so kurzfristig den Rücken zu kehren. Aber wer nichts wagt... also erst mal schauen, was das Bewerbungsgespräch so bringt. Und natürlich erst mal den Kollegen nichts verraten. Falls es doch nicht klappt oder man sich dagegen entscheidet, erschien das die beste Vorgehensweise, auch wenn es verdammt schwerfiel!


Sonntag, 20. Januar 2008

Erster Besuch

Unser erster Besuch in San Francisco, und der zweite in den USA (nach San Diego). Eigentlich bin ich auf einer Tagung da, allerdings bleibt dank großzügiger Reiseplanung genug Zeit, sich die Stadt und Umgebung anzuschauen. Na und zu zweit macht das cruisen über die (unglaublich) breiten Straßen erst so richtig Spaß!


Sehenswürdigkeiten wie die Golden-Gate Bridge oder die Cable-Cars sollte man da schon mitnehmen, aber auch in der Umgebung findet man schöne Plätze, wie Monterey mit seinem fantastischen Aquarium. Es gibt für ein paar Tage einfach zu viel zu sehen! Aber inzwischen wissen wir schon, dass das nicht der letzte Besuch war :-)