Sonntag, 15. April 2012

Unser Grill, der Master Forge 2 burner

Irgendwie kommt man hier kaum um einen Gas-Grill drum herum. Zum einen, weil das Wetter eigentlich fast immer gut ist (von einigen Regentagen abgesehen), zum anderen weil Kohlegrills in den meisten Appartmentsiedlungen verboten sind. Grund dafür ist wohl die Tatsache, dass die Häuser hier aus Holz gebaut sind (auch unseres), was bei Funkenflug zu einem guten Feuerchen führen würde ;-)
Nachdem wir auch gestern noch mit einem Kollegen und seiner Frau in dessen Appartmentkomplex gegrillt haben (seine Bohnen als Dip waren der Hammer) und die Steuerrückzahlung gewissen Spielraum erlaubte, sind wir heute losgezogen und haben bei Lowe´s (quasi OBI hier) einen netten kleinen Grill gekauft. Wobei klein relativ ist, für deutsche Verhältnisse ist er durchaus nicht winzig.


Die Kiste passte denn auch kaum in unser Auto (mit Rücksitz umklappen ging es dann doch), und das Aufbauen dauerte etwas. Aber das Ergebnis gefällt mir außerordentlich. Ich denke mal, weitere Fotos werden folgen, insbesondere vom Grillgut! Man kann die Burger fast schon Schlange stehen sehen ;-)

Sonntag, 8. April 2012

Yosemite - Hetch Hetchy

Fährt man vom Yosemite Tal aus in nördlicher Richtung, so kann man nach etwas über einer Stunde Fahrtzeit durch teilweise sehr öde aussehende Landschaften das Hetch Hetchy Reservoir bestaunen, einen riesigen Stausee mitten in den Bergen. Dieser wurde zur Trinkwasserversorgung der San Francisco Bayregion angelegt, und liegt atemberaubend am oberen Ende eines langen Tals.

Auf dem Weg zu Hetch Hetchy...

Die Staumauer, man beachte die Treppen am rechten Rand zum Größenvergleich.

Blick ins Tal.

In Realität viel beeindruckender!

Samstag, 7. April 2012

Yosemite - Mariposa Grove

Verlässt man das Tal in südlicher Richtung und passiert den "Tunnel View" Aussichtspunkt, so kommt man nach etwa 45 Minuten Fahrtzeit zum Mariposa Grove, nahe des südlichen Ende des Parks. Dort kann man riesige Redwoodbäume bestaunen, dereren Größe sich leider mit der Kamera wieder nur mäßig einfangen lässt.

Man beachte mich am Fuß des Baumes... und das war einer der kleineren Exemplare.

Eine Baumwurzel...

Der "Grizzly Giant", einer der größten Bäume der Erde und der älteste im Park (ca. 2000 Jahre laut Wikipedia). Der unterste Ast soll einen Durchmesser von 2 Metern haben (!!).


Auch hier wieder genug Zeit zum Picknicken und Golfbälle aufsammeln :-)

Yosemite - Das Valley

Fährt man von der Seite unseres Hotels in den Park, so kommt man sofort zum (laut Reiseführer) meistbesuchten Areal des Yosemite-Nationalparks: dem Valley. Das ist ein langgestrecktes Tal, umgeben von hohen Felswänden und Bergen, mit vielen Wasserfällen und herrlichen schneebedeckten Gipfeln drumherum.

Aussicht vom "Tunnel View" über einen Teil des Tals.
 Leider geben die Bilder nicht annähernd den großartigen Eindruck wieder, den man dort bekommt. Man hat teilweise das Gefühl, vor einem Gemälde zu stehen, so unwirklich sieht es aus. Einzig die Wasserfälle machen durch ihre Bewegung klar, dass das alles echt ist.

Die Yosemite-Falls, mit über 700m Gesamthöhe einer der höchsten der Welt.

El Capitan, ein Granitfelsen mitten im Yosemite-Tal.

Und noch ein kleiner Bruder des Capitan (der Felsen, nicht ich).

Einfach nur toll.
Allein für das Tal kann man sich mehrere Tage mit Wanderungen Zeit nehmen. Leider hatten wir nicht so viel, aber es gab ja noch viel mehr zu sehen!

Freitag, 6. April 2012

Der Yosemite-Nationalpark

Einer der tollsten Ausflüge bisher führte uns letztes Wochenende in den Yosemite-Nationalpark, so ziemlich 3,5 Autostunden östlich von hier. Die Übernachtung im Hotel Yosemite View Lodge hatten wir schon vor 2 Monaten aufgrund eines Coupons gebucht, und haben uns richtig auf die 2 Tage Auszeit gefreut!

Unser Hotel Yosemite View Lodge, mit unserem Zimmer unten das Zweite von rechts....
Die Fahrt ging zügig, für ein Picknick unterwegs war gesorgt, und das Hotel bot mit seiner Lage direkt an einem Gebirgsfluss und seinen Pools genau das richtige Gefühl für Entspannung. Am Samstag ging es dann direkt in den Park, der nur 2 Meilen vom Hotel entfernt beginnt.
Der Yosemite Park ist dabei so groß, dass man innerhalb von 2 Tagen tatsächlich nur einen Bruchstück zu sehen bekommt, selbst wenn man die ganze Zeit nur mit dem Auto von A nach B fährt. Trotzdem lohnt es sich....

Sonntag, 25. März 2012

Das Aquarium of the Bay in San Francisco

Wenn einem Monterey zu weit oder zu teuer ist, man aber trotzdem gerne einmal wieder ins Aquarium gehen möchte, bietet sich das Aquarium of the Bay in San Francisco an. Direkt am Pier 39, neben Restaurants und Touristenführungen, kann man in die Tiefe der Bay hinabsteigen.
Der Eingang kommt erst einmal ziemlich unspektakulär daher, ebenso die ersten Becken mit kleineren Fischen und Seesternen.



Das Highlight dieses Aquariums bekommt man erst nach einer kurzen Fahrt mit dem Fahrstuhl zu sehen: einen Glastunnel, der sich unter einem riesigen Becken (oder der Bay? ;-) ) dahinzieht. Und das nicht nur 10 Meter, sonder ein ganzes Stückchen. Rechts kann man sich hier auf ein langsames Laufband stellen, und kann sich so auf die Fische konzentrieren, während man langsam den Gang entlang gezogen wird. 


Schön bei unserem Besuch waren auch Taucher, die das Glas von außen gesäubert haben. Wenn man quasi unter ihnen hinwegläuft ist es schon ein seltsames Gefühl.



Genauso, wenn Fischschwärme über einen hinwegziehen oder 2 Meter lange Fische nur Armeslänge von einem entfernt ihre Bahnen ziehen. Sehr beeindruckend!
Leider war es bei unserem Besuch  auf der "Luft"-Seite nicht allzu ruhig. Viele kleine Kinder, die alle herumschreien, in Kombination mit offensichtlich bereits schwerhörigen Eltern.... ich hoffe nur, die Fische haben kein allzu schlechtes Bild von uns Menschen bekommen ;-)

Sonntag, 18. März 2012

Winchester Mystery House

Eine bekannte Sehenswürdigkeit hier in San Jose ist das Winchester Mystery House. Über die genaue Historie kann man bei Wikipedia genug lesen, hier nur so viel: da hat eine sehr reiche Witwe, die vom Schicksal wohl ordentlich gebeutelt wurde, ihr Geld in den Aus-/Um-/Weiterbau ihres Hauses gesteckt. Und das über mehrere Jahrzehnte, was zu einem relativ großen Haus geführt hat. Unglücklicherweise hatte die Gute keinen Schimmer von Architektur, was zu allerlei Absonderlichkeiten im Inneren geführt hat. So eine Treppe, die an Decke endet, das "Door to Nowhere" und Türen, hinter denen die Wand weitergeht.
Die Karten kosten gegen 35 Dollar, was ganz schön happig ist. Aber man muss es mal gesehen haben.






Leider ist das Fotografieren innen nicht gestattet, aber die Fotos geben einen ersten Eindruck. Witzig war, dass ständig wieder das Alter des Hauses wiederholt wurde, das wohl vor mehr als 100 Jahren gebaut wurde. Hier in den USA liegt das so zwischen Ur- und Steinzeit, dieses Gefühl hat man zumindest. Aber das Mittelalter gab es hier nun mal nicht, und daher auch keine sehr alten Burgen oder ähnliches.
Die Führung dauerte insgesamt über 2 Stunden, da wir nicht nur die Mansion Tour (innen), sondern auch noch die Behind the Scenes Tour (außen und Keller) mitgemacht hatten. Wenns nicht so kalt gewesen wär, wärs noch schöner gewesen :-)